
Isabel Lietz – Ergotherapeutin in Weida
In dieser Folge des Senowa-Buschfunks sind wir in Weida zu Gast und sprechen mit Isabel Lietz, Ergotherapeutin und Leiterin eines Betreuungsteams. Isabel nimmt uns mit in ihren abwechslungsreichen Arbeitsalltag im Pflegeheim – zwischen Einzeltherapien, Gruppenangeboten, Planung von Festen und ganz viel direkter Arbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
Isabel erklärt verständlich, was Ergotherapie im stationären Alltag bedeutet: Im Fokus steht vor allem, Ressourcen zu erhalten und zu stärken – durch motorisch-funktionelle Therapie wie Bewegungsangebote, Lauftraining oder gezieltes Training alltagsnaher Tätigkeiten. Besonders wichtig ist ihr dabei, dass die Bewohner aktiv bleiben und im Alltag so viel wie möglich selbst übernehmen können – z. B. beim Frühstücksvorbereiten oder beim Abräumen.
Auch das Zusammenspiel zwischen Betreuung und Pflege ist Thema: Isabel berichtet offen, wie wichtig gute Kommunikation, gegenseitige Akzeptanz und Unterstützung sind – und wie sich die Zusammenarbeit im Haus über die Zeit positiv entwickelt hat. Gemeinsame Veranstaltungen und gegenseitige Hilfsbereitschaft stärken dabei das „Wir-Gefühl“ im Team.
Ein weiteres Highlight: Auf Wunsch einer Bewohnerin hat Isabel eine Nachmittagsgestaltung eingeführt, sodass nun täglich zusätzliche Aktivitäten stattfinden – vom Kleingruppenangebot bis zur individuellen Beschäftigung. Besonders beliebt sind außerdem gemeinschaftliche Aktionen wie Kochen am Abend, Restaurantbesuche oder im Sommer das gemeinsame Eisessen.
Persönlich erzählt Isabel auch, wie sie zur Ergotherapie kam, was sie in ihrer Freizeit ausgleicht (Fußball, Familie, Teamgeist) und was sie sich für die Zukunft wünscht: mehr hausübergreifenden Austausch, damit Teams voneinander lernen und neue Ideen mitnehmen können.
Eine Folge voller Einblicke, Herz und Teamgeist – und ein schönes Beispiel dafür, wie moderne Betreuung und Ergotherapie den Alltag in der stationären Pflege bereichern.
Jetzt reinhören und inspirieren lassen!


